Interview mit Loris Baldo, Leiter Produkt der Würth Modyf-Gruppe und CEO bei Würth Modyf Italien

Was ist das Kerngeschäft Ihres Unternehmens, in dem Sie arbeiten?

Die Modyf Gruppe mit Niederlassungen in Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal und Norwegen ist spezialisiert auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Arbeitskleidung und Sicherheitsschuhen. Das Hauptziel von Modyf ist es, hochwertige Qualitätsprodukte zu schaffen, die das Arbeitsleben erleichtern.

Wie sieht Ihr typischer Arbeitsalltag aus und wie trägt Ihre Arbeit zum Unternehmenserfolg bei?

Als Leiter der Produktabteilung der Würth MODYF Gruppe ist es meine Aufgabe, Ideen zu finden und zu entwickeln. So können wir den Mitbewerb verdrängen und uns als Innovator positionieren. Ziel ist es, Sicherheitsschuhe und Arbeitskleidung am Markt einzuführen, die andere noch nicht anbieten und die in unterschiedlichen Märkten funktionieren, sozusagen vom einfachen Produkt bis hin zum Spitzenprodukt. Es ist einfacher, Produkte mit einem Alleinstellungsmerkmal zu vermarkten, und so eben Argumente wie Design, Funktionalität und Komfort anführen zu können als nur den Preis. Mit den richtigen Produkten kann das Produktmanagement helfen, die Umsatz- und Rohertragsziele zu erreichen.

Wie sind Sie dahin gekommen, wo Sie heute sind?

1992 startete ich bei Würth Italien als Produkttrainer. Fünf Jahre später wurde in Deutschland und Italien Würth Modyf gegründet. Damals suchte ich eine Herausforderung, sodass ich entschied, Modyf beizutreten und die Entwicklung auf dem italienischen Markt zu unterstützen. 2013 wurde ich dann, neben meiner Hauptaufgabe als CEO Modyf Italien, auch Leiter der internationalen Produktabteilung der kompletten Würth MODYF Gruppe.

Welche 3 Dinge lieben Sie am meisten an Ihrem Job?

  • Ich liebe es in einem internationalen Umfeld zu arbeiten, insbesondere mit Kollegen und Lieferanten aus der ganzen Welt.
  • Ich liebe es, neue Dinge erschaffen zu dürfen.
  • Ich bin nie gelangweilt.

Welches Highlight-Projekt haben Sie bei Würth realisiert?

Als 2013 alle Modyf Unternehmen zu einer Modyf Gruppe fusionierten und ich als Leiter der Produktabteilung der gesamten Gruppe ernannt wurde, hatten wir nur etwa fünf Prozent der Produkte gemeinsam. Jeder entwickelte und verkaufte seine eigenen Produkte, was unsere Einkaufsmacht schwächte. Heute erzielen wir 77 Prozent unseres weltweiten Umsatzes mit den gleichen Produkten. Darauf bin ich sehr stolz, besonders deshalb, weil wir dies in einer sehr kurzen Zeit und mit einem geringen Investitionsvolumen realisiert haben.

 

Arbeiten bei Würth

 

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